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Markttradition des "Münchner Viktualienmarktes" als Handelsbrauch

Maibaum auf dem Viktualienmarkt
Foto: Rigobert Fischer
Bayerisches Landesverzeichnis seit: 
2014
Aufgenommen als: 
Kulturform
Bezirk: 
Oberbayern
Kategorie: 
Bräuche, Rituale und Feste

Die Markttradition des „Münchner Viktualienmarktes“ als eine Form des Handelsbrauchs geht am heutigen Standort bis auf das Jahr 1807 zurück, als aus Platzgründen der Markt vom Marienplatz (damals Schrannenplatz) auf das Gebiet um die Heilig-Geist-Kirche verlegt wurde. Beim Münchner Viktualienmarkt handelt es sich um einen ständigen, aus festen Ständen bestehenden Markt für Lebensmittel. Für viele Münchner gehört der Marktbesuch samt den Einkehrmöglichkeiten nahezu selbstverständlich zum Alltag. Seit Generationen verstehen es die Händlerinnen und Händler, geschickt auf ihre Kundschaft einzugehen und ihre Waren zu verhandeln. Dabei hat sich eine eigene Marktkultur inmitten der Altstadt herausgebildet, zu der beispielsweise der Tanz der Marktfrauen am Faschingsdienst als ein Höhepunkt des Münchner Faschings gehört.