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Wässerwiesen in Franken

"Bauherr" beim Öffnen eines Kurbelwehrs zum Überschwemmen einer Wässerwiese der Genossenschaft Gosberger Zweng bei Forchheim
Foto: Landratsamt Forchheim, 2019
Bayerisches Landesverzeichnis seit: 
2020
Aufgenommen als: 
Kulturform
Bundesweites Verzeichnis seit: 
2021
Aufgenommen als: 
Kulturform
Internationales UNESCO-Verzeichnis seit: 
2023
Aufgenommen als: 
Kulturform "Traditionelle Bewässerung in Europa: Wissen, Technik und Organisation"
Bezirk: 
Oberfranken, Mittelfranken
Kategorie: 
Wissen in Bezug auf Natur, Traditionelle Handwerkstechniken, Formen gesellschaftlicher Selbstorganisation

Die seit dem Mittelalter belegte, meist genossenschaftlich organisierte Wiesenbewässerung im Großraum Schwabach-Nürnberg-Erlangen-Forchheim dient der Ertragssteigerung bei Gras, Heu und Grummet auf den sandigen, wasserdurchlässigen und nährstoffarmen Böden des vergleichsweise niederschlagsarmen Mittelfränkischen Beckens. Über Grabensysteme und Wehre gelangt das Wasser aus den Fließgewässern auf die Wiesen, teilweise werden von der Strömung angetriebene Wasserschöpfräder eingesetzt. Die seit Jahrhunderten kultivierten Wässerwiesen zeichnen sich durch eine hohe Biodiversität aus und haben wichtige Funktionen für das Stadtklima und die regionale Kulturlandschaft.

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