Verwendung von Cookies

Sofern Sie uns Ihre Einwilligung erteilen, verwenden wir Cookies zur Nutzung unseres Webanalyse-Tools Matomo Analytics. Durch einen Klick auf den Button „Webanalyse akzeptieren“ erteilen Sie uns Ihre Einwilligung dahingehend, dass wir zu Analysezwecken Cookies (kleine Textdateien mit einer Gültigkeitsdauer von maximal zwei Jahren) setzen und die sich ergebenden Daten verarbeiten dürfen. Sie können Ihre Einwilligung jederzeit mit Wirkung für die Zukunft in unserer Datenschutzerklärung widerrufen. Hier finden Sie auch weitere Informationen.

Wolfauslassen im Bayerischen Wald

Abholen des Lohnes bei einer Station. Läuten nach Taktvorgabe des Hirtens via Hirtenstock.
Foto: Woidlife Photography - Marco Felgenhauer, 2024
Bayerisches Landesverzeichnis seit: 
2026
Aufgenommen als: 
Kulturform
Bezirk: 
Niederbayern
Kategorie: 
Mündlich überlieferte Ausdrucksformen, Darstellende Künste, Bräuche, Rituale und Feste, Traditionelle Handwerkstechniken

Das Wolfauslassen oder Wolfausläuten ist ein Heische­brauch um den Martinstag am 11. November in Gemeinden des niederbayerischen Landkreises Regen und angrenzenden Gebieten des Bayerischen Waldes. Mit lautem Glockenläuten ziehen die als „Wölfe“ bezeichneten Gruppen durch den Ort, angeführt vom sogenannten „Hirten“. Dieser choreographiert das Läuten und organisiert die Route sowie das Aufsagen des „Hirtenspruches“. Entstanden ist der Brauch aus einem historischen Hirtenbrauch zum Ende der Weidesaison, der seit dem ausgehenden 19. Jahrhundert belegt ist.

Weitere Informationen: