Wolfauslassen im Bayerischen Wald
11.11.2026Das Wolfauslassen oder Wolfausläuten ist ein Heischebrauch um den Martinstag am 11. November in Gemeinden des niederbayerischen Landkreises Regen und angrenzenden Gebieten des Bayerischen Waldes. Mit lautem Glockenläuten ziehen die als „Wölfe“ bezeichneten Gruppen durch den Ort, angeführt vom sogenannten „Hirten“. Dieser choreographiert das Läuten und organisiert die Route sowie das Aufsagen des „Hirtenspruches“. Entstanden ist der Brauch aus einem historischen Hirtenbrauch zum Ende der Weidesaison, der seit dem ausgehenden 19. Jahrhundert belegt ist.
Zum Eintrag im Bayerischen Landesverzeichnis des Immateriellen Kulturerbes

