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Bayerisches Staatsministerium der Finanzen und für Heimat

Immaterielles Kulturerbe – kurz IKE – das sind lebendige Traditio­nen, die einer Gemeinschaft ein Gefühl der Identität und Kontinuität vermitteln, wie beispielsweise Tanz, Theater, Musik, Bräuche, Feste, überliefertes Wissen und traditionelle Handwerkstechniken. Diese kulturellen Ausdrucksformen werden entscheidend von menschlichem Wissen und Können getragen und zeichnen sich durch ihre Vielfalt aus. Sie werden von Generation zu Generation weitergegeben und dabei in Auseinandersetzung mit der Umgebung – also etwa Natur bzw. Gesellschaft – fortwährend neu gestaltet.

Seit dem Jahr 2003 stellt die UNESCO im Rahmen des „Übereinkommens zur Erhaltung des immateriellen Kulturerbes“ kulturelle Ausdrucksformen in den Fokus der Öffentlichkeit – darunter den spanischen Flamenco, die japanische Puppentheatertradition oder die iranische Teppich-Knüpfkunst. Überall auf der Welt soll überliefertes Wissen und Können, das einen wesentlichen Bestandteil unserer Alltagskulturen ausmacht, als immaterielles Kulturerbe sichtbar gemacht sowie Maßnahmen unterstützt werden, die zur Erhaltung und Weiterentwicklung geeignet sind. Die Bundesrepublik Deutschland ist dem UNESCO-Übereinkommen im Jahr 2013 beigetreten. Neben dem Bundesweiten Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes gibt es in Bayern ein eigenes Bayerisches Landesverzeichnis des Immateriellen Kulturerbes.


Aktuelle Meldungen

Staatsminister Füracker beim Festakt in der Allerheiligen-Hofkirche
© Foto: StMFH/Christian Blaschka
24.06.2026

FÜRACKER: AUSZEICHNUNG FÜR ELF LEBENDIGE TRADITIONEN IN BAYERN - Heimatminister überreicht Aufnahmeurkunden in der Residenz München

„Unser immaterielles Kulturerbe macht Bayern unverwechselbar – unsere Bräuche und Traditionen sowie Wissen und Können prägen unser tagtägliches Miteinander. Diese Schätze sind das Herz unserer Heimat und verbinden Menschen über Generationen hinweg. Sie zu bewahren ist essenziell, denn sie geben uns Identität, vermitteln Werte und stärken das Gefühl von Zusammenhalt. Die Neuaufnahmen ins Landesverzeichnis zeigen eindrucksvoll, wie kreativ und engagiert die Menschen in Bayern ihre Kultur pflegen und weiterentwickeln. Ihr besonderer Einsatz stärkt die kulturelle Vielfalt und sichert den Fortbestand wertvoller Traditionen. Für Ihr herausragendes Engagement verdienen Sie größte Anerkennung und ein herzliches Vergelt’s Gott – Sie sind die echten Hüter unserer Heimat. Es ist mir eine besondere Freude, heute 11 der insgesamt 21 Neuaufnahmen im festlichen Rahmen in der Residenz München zu würdigen und persönlich auszeichnen zu dürfen!“, betont Finanz- und Heimatminister Füracker bei der Urkundenübergabe am Mittwoch (24.6.) in München. [...]

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24.03.2026

FÜRACKER: 19 NEUAUFNAHMEN IN DAS BAYERISCHE LANDESVERZEICHNIS DES IMMATERIELLEN KULTURERBES - Würdigung für lebendige identitätsstiftende Traditionen // Insgesamt 103 Eintragungen

„Das immaterielle kulturelle Erbe Bayerns symbolisiert Heimat und vermittelt ein Gefühl von Identität, Zugehörigkeit und Gemeinschaft. Diesen Reichtum unseres Landes an verschiedensten Traditionen und Bräuchen in der Gegenwart zu erhalten und in die Zukunft zu tragen, haben sich viele Menschen im Freistaat mit großem Engagement zur Aufgabe gemacht. Das Bayerische Landesverzeichnis des Immateriellen Kulturerbes wächst mit 19 neuen Eintragungen auf nun insgesamt 103 an. Das verdeutlicht einmal mehr, wie groß die lebendige Vielfalt unserer kulturellen Ausdrucksformen ist“, freut sich Finanz- und Heimatminister Albert Füracker anlässlich der Neuaufnahmen.

„Mein herzlicher Dank gilt allen Engagierten, die sich aktiv an der Pflege, Weiterentwicklung und Weitergabe unseres kulturellen Erbes beteiligen. Lassen Sie uns gemeinsam unsere wertvollen Kulturformen auch in Zukunft lebendig erhalten!“, so Füracker weiter. [...]

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